Fünf wöchentliche Gewohnheiten für deine bessere Ernährung

Aus Ernährung wird gerne eine Religion gemacht. Aktuelle Trends sind dort gerne gesehen, wie KETO, High Carb, Low Carb, vegan, vegetarisch und was es noch alles für Diäten und Ernährungsformen gibt. Wer sich dort mal etwas vertieft wird schnell merken, wie oft es eher den eigenen Werten entspricht. Als es mit einer gesunden Ernährung direkt zu tun hat.

Grade das Wort Diät wird dort oft vollkommen disineterpretiert. Wer mal nach dem Wort Diät bei Wikipedia sucht. Wird schnell herausfinden das Diät eine Lebensweise bedeutet und Ich kenne wirklich wenige die eine Kohl-Diät ein lebenslang durchziehen wollen.

Essensgewohnheiten

Die Basis - Die eigenen Werte fürs Essen kennen

Ich selbst habe nach und nach von all den Ernährungsformen Abstand genommen und habe viel mehr mal den Fokus auf mich gelenkt. Genau dort greift auch das Agile Prinzip, es geht um das Individuum und nicht um Prozesse. Den nichts anderes ist eine Diät und spezielle Ernährungsform.

Was sind eigentlich deine Ziele und Werte bei der Ernährung?

Vorwiegend gesund

Natürlich kommt da die Frage auf, was Ist gesund. Ich selbst beziehe mich dort meist auf die  10 Regeln der DGE und auf das Buch „Der Ernähungskompass“, welches eine Reihe von Studien zusammenfasst. Auch wenn das schon wieder sehr in die Richtung Trends geht. Ich gehe dort möglichst sachlich ran und das meiste ist uns doch eh schon sehr klar. Der Ernährungskompass ist dort auch kein striktes Leitwerk in sich, sondern vereint einfach ein Pro und Kontra der verschiedenen Lebensmittel. Die Entscheidung liegt am Ende bei uns.


Ernaehrungs Pyramide


Anderseits probiere Ich aber auch immer wieder etwas aus, wie es mir guttut. Den grade die Ernährungsstudien zeigen, es ist schwierig dort wirklich genau Rückschlüsse zu ziehen. Jeder Mensch ist individuell und daher sollte Ich mich auch selbst so behandeln.

Am Ende möchte Ich meinem Körper etwas Gutes tun. Damit wir möglichst lange zusammenarbeiten können.

Lecker soll es sein

Glaube der Punkt ist klar. Wenn es mir nicht schmeckt bringt mir auch die gesündeste Ernährung nichts. Den diese Ernährung werde Ich nie im Leben durchziehen.

Anderseits steht die gesunde Ernährung immer noch vor unbewussten Genuss. Den die meisten Sachen gibt es in gesunder oder zumindest gesünderer Form ohne Verlust an Geschmack. Alternativ auch einfach in kleinere Portionen. Ein großes Steak wird zu zweit viel öfter mal geteilt und bewusster genossen.

Nachhaltigkeit sollte passen

Das ist eindeutig mein innerlich Drang. Ich möchte der Welt gerne so wenig Schaden zufügen, wie es nötig ist. So versuche Ich viele Dinge aus der lokalen Region zu kaufen und auch saisonal.

So hatten wir z.b. den ganzen Winter über nur Tomaten im Glas, wenn überhaupt mal welche auf dem Tisch kamen. Frische haben wir Tomaten nicht gekauft. Dafür gab es halt allerlei Kohl Sorten im Winter. Was auch meist deutlich besser zu einem Stück Wild passt als eine Tomate. Aber Ich freue mich jetzt wieder auf Tomaten sowie Erdbeeren. Halt passend zur Saison.

Gewohnheit 1 - Von den Werten zum Essensplan

Basierend auf diesen Werten geht es jetzt aber mal in die wöchentliche Praxis.

Wir haben für uns aus diesen Werten ein Schema entwickelt. Bei uns ein 3-2-2 Schema. Auch das ist ein individuelles Thema und sollte jeder für Sich selbst definieren und nicht blind übernehmen.

Bei den Hauptmahlzeiten sieht das Prinzip so aus:

  • 3 x Vegetarisch 
  • 2 x Fisch
  • 2 x Fleisch

In Summe sieben Stück und damit hat jeder Tag seine Hauptmahlzeit. Darauf basierend suchen wir uns dann passende Rezepte, welche den Kategorien entsprechen.

Wir haben dazu eine Reihe an Kochbüchern und bei Pinterest allerlei gespeichert. Der Rahmen auf die Art macht das Rezepte finden meist deutlich leichter. Und es sorgt auch für mehr Kreativität. Den die meisten Rezepte gehen auch gesund und lecker. Für mich ist z.b. Falafel ein super Ersatz für Fleisch auf Burgern, Wraps,…

Andererseits schauen wir auch in den Kühlschrank was langsam weg sollte und integrieren dies in die Gerichte. Ein Curry z.b. geht schnell und bietet sich sehr gut an, um Reste zu verwerten. Genau wie eine Pizza. Und Pizza Teig geht auch mal mit Vollkornmehl und etwas herzhafter.

Die restlichen Mahlzeiten werden bei uns häufig mit Joghurt und Brot aufgefüllt. Obwohl auch am Wochenende gerne auch mal ein Pfannkuchen auf dem Plan steht.

Wir tragen alles dann in unseren Essensplan ein, welchen Ich mal erstellt und foliiert habe und dann am Kühlschrank hängt. Ihr könnt auf die Vorlag drauf klicken und erhaltet dann die PDF.

Wochenplan


Unter der Woche kommen meist die Mahlzeiten die maximal 30 Minuten brauchen und am Wochenende darf es auch mal länger dauern. Natürlich nur wenn die Lust da ist.

Gewohnheit 2 - Vorbereitungen zusammenlegen

Falls möglich versuchen wir etwas Vorzubereiten um das Leben etwas einfach zu machen. Mache wir z.b. die Küchenmaschine für Pizza eh dreckig und der Backofen läuft am nächsten Tag. Mache Ich auch meist den Brotteig gleich mit.

Genauso gut kann Reis an einem Tag die Hauptmahlzeit sein und am nächsten die Beilage zum Fisch. Grade der Aufwand drum herum kostet meist die Zeit und nicht das Kochen an sich.

Gewohnheit 3 - Einkaufsliste

Nachdem ganzen Planen wird es recht einfach. Den Essensplan zerlegen wir in seine Einzelteile den Zutaten. Wir nutzen dafür die App Bring. Da wir auch gerne mal Alexa darüber befühlen, wenn was leer wird in der Küche. Und es beide gut pflegen können.

Aber genauso gut tut es auch ein Stift und Papier.

Die Mengen versuche Ich dort gut abzuschätzen. Plus Minus braucht eine Mahlzeit 300-400g um satt zu werden. Restaurants arbeiten dort nicht anders. Daran bemesse Ich dann oft die benötigten Mengen. Für uns passt der Wert meist je nach Körpergröße ist dieser natürlich etwas flexibel.

Das erzeugt weniger Abfall und die Arme auch nicht so schwer beim Einkaufen.

Gewohnheit 4 - Einkaufen

Einkaufen tuen wir meist einmal pro Woche. Einmal auf dem Markt und einmal in den Supermarkt. Wir haben Schritt für Schritt die Einkaufsliste ab. Am Ende sind auch nur die Produkte davon zu 95% im Einkaufskorb.

Mit dem Einkaufszettel ist das meist super schnell erledigt. Außer natürlich das Mehl ist wegen einer Pandemie grade ausverkauft.

Flexibel unter der Woche, aber im Plan

Meist haben wir ja den Plan grob nach Sinn für die Woche sortiert. Aber wenn die Lust mal stärker ist. Dann sortieren wir halt auch mal die Rezepte etwas um. All das ist nicht in Stein gemeißelt.

Aber wir versuchen möglichst wenig von dem Plan abzuweichen an sich für die Woche.Anderes Essen zwischendurch kaufen wir nicht hinzu, außer wir haben es vorher schon überlegt. So steht halt ab und zu auch ein Döner Tag oder Essen gehen auf dem Programm. Naja. Zumindest bald wieder.

Gute Ideen der Woche kommen dann meist aber gleich in den Essensplan für die nächste Woche

Unsere Vorteile durch diese Gewohnheiten

Zeitlich kommen wir meist gut damit rum und brauchen nicht länger als wir vorher denken.

Vor allem haben wir unsere Wegwerf Problematik von schlechtem Lebensmittel nahezu komplett gegen 0 gebracht. Im letzten halben Jahr gab es fast kein Lebensmittel im Bio Müll, welches eine Woche vorher essbar gewesen wäre. Allein dieser Bereich des Mülls macht in Deutschland 21 % aus auch wenn die Deutschen glauben es sind nur 6%.

Die Top 3 für diese Fälle sind dabei zu 84 % Haltbarkeit überzogen, zu 25% zu viel gekauft und zu 19% die Packungsgröße. Und zu als viertes mit 16 % hat es einfach nicht geschmeckt. Alles mehr als gut zu vermeiden mit den Tricks von oben.

Und am Ende spart uns das alles noch Geld und Nerven. Den wir kaufen nur was wir brauchen und senken noch die Kosten vom Müll.

Das wichtigste zum Schluss - Kontinuierliche Anpassung

Wir führen diesen Prozess oben nicht jede Woche einfach aus. Sondern fragen uns auch regelmäßg mal was Ist gut und was war schlecht. So folgt z.b. nie ein Tag mit Fisch wieder mit Fisch, weil die Lust einfach etwas geringer darauf ist. Genau so passen wir auch unser Schema meist nach Jahreszeit mit leichten Tendenzen an. Und das ist denke Ich die Kernkomponente bei dem Thema Agil.

So hat uns das Agile Leben bei der Ernährung im letzten Jahr geholfen unsere Ernährung nach unseren Werten deutlich zu verbessern. Wir ernähren uns gesünder als vorher und vor allem mehr nach unseren Werten.

Was sind eure Tipps und Gewohnheiten in der Ernährung? Schreibt es doch mal in die Kommentare.

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